Suche

Erweiterte Suche »
Kategorien
 Belletristik
 Politik & Zeitgeschichte
 Sachbuch
 Jakob-Wassermann-Reihe
Mehr über...
Liefer- und Versandkosten
Privatsphäre und Datenschutz
Unsere AGB's
Impressum
Kontakt
Autoren
Informationen
Veranstaltungen
Sitemap
Manuskripte
Presse
Accessoires
GreifenBlog
Franchise-Konzept
Jobs / Praktika
Bewertungen
Norbert K. Fuchs: Billmuthausen - das verurteilte Dorf
Interessant und auch bedrückend. Das war für die Einwohner b ..
5 von 5 Sternen!
Neue Artikel
Paul Elgers: Im Schatten Napoleons
Paul Elgers: Im Schatten Napoleons
14,90 EUR
incl. 7 % UST exkl.
Schnellkauf
Bitte geben Sie die Artikelnummer aus unserem Katalog ein.
Norbert K. Fuchs: Billmuthausen - das verurteilte Dorf
Norbert K. Fuchs: Billmuthausen - das verurteilte Dorf 12,90 EUR
incl. 7 % UST exkl.
Art.Nr.: 9783869390048
Artikeldatenblatt drucken
Lieferzeit: 3-4 Tage
Norbert K. Fuchs: Billmuthausen - das verurteilte Dorf

1340 wurde Billmuthausen erstmalig als Billmuthehusen erwähnt. Das Dorf war ein Rittergut, 1840 standen in Billmuthausen 14 Häuser, eine Schneid- und Mahlmühle und eine Kirche, um 1850 hatte das Dorf 68 Einwohner. Billmuthausen gehörte zum sächsischen Amt Heldburg.

Das Schicksal des Dorfes nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von seiner unmittelbaren Lage an der innerdeutschen Grenze bestimmt. Es lag in der 1952 von den DDR-Behörden geschaffenen Sperrzone. Im gleichen Jahr flüchteten sieben Billmuthäuser Familien mit 34 Personen und aller beweglichen Habe über die Grenze nach Bayern, da sie das Leben an der Grenze nicht weiter ertragen konnten. Schon 1948 war auf Befehl der russischen Besatzungsmacht (SMAD-Befehl 209 vom 9. September 1947) das 1836 erbaute Gutshaus abgerissen worden. 1961 wurden zwei Familien zwangsausgesiedelt. 1965 ordneten die Behörden den Abriss der Dorfkirche an, 1977 ließen sie die Mühle abreißen und verkündeten die vollständige Räumung des Dorfes. Die Grenzanlagen wurden mitten durch das Dorf gebaut. 1978 wurde die letzte Familie deportiert und das Dorf dem Erdboden gleichgemacht. Die Räumung des Friedhofs war geplant, wurde aber nicht vollzogen.

Unser Autor NORBERT KLAUS FUCHS schildert das erschütternde Schicksal des Dorfes Billmuthausen und seiner Einwohner inmitten der einstigen Grenze zwischen Ost und West.

Covermaße: 13,5 x 21 cm (Softcover)

Seiten: ca. 200

Preis: 12,90

Soeben erschienen



Diesen Artikel haben wir am Montag, 21. Dezember 2009 in unseren Katalog aufgenommen.

Kundenrezensionen:

Autor: Gast 25.03.2010
Bewertung:TEXT_OF_5_STARS

Interessant und auch bedrückend. Das war für die Einwohner bestimmt eine schlimme Zeit. War schon in Bad Colberg und habe davon nichts gewußt! Habe ich mir die Gedenkstätte Billmuthausen jetzt bei Wikipedia angesehen und werde bald mal hinfahren. Für mich war es erschreckend, wie man einen 500 Jahre alten Ort schleifen kann.

Autor: Gast 11.02.2010
Bewertung:TEXT_OF_5_STARS

Das zerstörte Dorf Billmuthausen lebt mit diesem Buch weiter. Besonders nahe gingen mir die Zeitzeugenberichte. So entsteht ein lebendiges Bild der jüngsten deutschen Geschichte mit der eindringlichen Beschreibung des Schicksals eines kleinen thüringischen Dorfes und seiner Bewohner. Kann ich jedem empfehlen.


 
Bewertung schreiben


Kunden, welche diesen Artikel kauften, haben auch folgende Artikel gekauft:

Lothar Ebermann: Das Schwarz der Talare Lothar Ebermann: Das Schwarz der Talare

12,90 EUR
incl. 7 % UST exkl.



Warenkorb
Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.
Willkommen zurück!
eMail-Adresse:
Passwort:
Passwort vergessen?
Newsletter Anmeldung
eMail-Adresse
Kundengruppe

Kundengruppe:Gast
Hersteller Info
Greifenverlag
Mehr Artikel
Hersteller
Design2Shop i3internet.de
Onlineshop Hosting und Installation bei www.magnodesign.de
Parse Time: 0.783s